Noch eine Woche „Ferien“, dann hat mich der Schulalltag wieder – und da ich meinen neuen Stundenplan noch nicht kenne, kann das alles Mögliche bedeuten… Auch in der anstehenden Woche wird sich nicht allzu viel nach „Ferien“ anfühlen, denn ich werde an mehreren Tagen schon in der Schule sein und Organisatorisches vorbereiten, meinen Raum herrichten und dergleichen mehr.
Aber als Vorbereitung wird es Zeit, meinen Schlafrhythmus von „Ferien“ auf „Schulzeit“ umzustellen. Also ging mein Wecker heute kurz nach vier, dann war ich auch schon auf, machte mich fertig, räumte im Bad einige Dinge auf, zog mich um, ging ans Aufwärmen etc. Um ca. halb sechs war ich aus dem Haus für meine täglichen 23 Kilometer.
In den letzten Wochen bin ich fast immer im Tageslicht gelaufen, heute spielten sich gut 30-40 Prozent des Laufs noch weitgehend im Dunkeln ab, obwohl der Sonnenaufgang sich am Horizont immer deutlicher ankündigte, bis es schließlich soweit war. Unterwegs blieb ich immer wieder mal stehen, um schöne Fotos zu machen:





Schön an diesem Lauf war die Ruhe, denn ich habe ohne jegliche Übertreibung niemanden getroffen. Andere Leute stören mich nicht, aber gerade Hundebesitzer können mir mit ihrer „generösen“ Art, ihre vierbeinigen Lieblinge frei von der Leine gute 100 Meter von sich entfernt auf Erkundungstour gehen zu lassen, doch den einen oder anderen Schreckmoment verschaffen, wenn das Tier dann plötzlich großes Interesse an dem sich zügig bewegenden Objekt (mir) entwickelt…
Noch dazu kann ich mich im Dunkeln und ohne Begegnungen voll und ganz auf mein Hörbuch konzentrieren, das erhöht den Genuss.
Am Ende war ich nicht sonderlich schnell – war auch nicht anders zu erwarten, wenn ich meinen Schlafrhythmus gerade ändere… Aber ich bin sehr zufrieden.

Mein Kilometerstand für das laufende Jahr zeigt aktuell 5.542 Kilometer an. Einen persönlichen Rekord werde ich also sicher nicht mehr aufstellen. Aber das wollte ich ja gar nicht. Und genau mit dem Schulbeginn fällt dann auch die Energiesparphase vor dem Einstein-Marathon in Ulm am 27. September (hier) an: Eine Woche lang wird auf ca. 15-17 Kilometer/Tag reduziert, die letzte Woche vor dem Lauf dann auf 5-7 Kilometer/Tag – dann sollte ich maximal erholt in den vollen Marathon starten können.

Auf noch mehr schöne Läufe in den Sonnenaufgang!

Schreibe einen Kommentar