Coros Apex 4 – ein erstes Fazit

Mein Umstieg von der Apple Watch Ultra 3 auf die Coros Apex 4 (hier und hier) liegt nun exakt drei Wochen zurück. Zeit für ein erstes Fazit.

Der Umstieg verlief absolut stressfrei. Die Apex 4 ist für Sportler ausgelegt, genau das wollte ich, also gab es bis auf ein paar wenige ungewohnte Kniffe am Anfang keine Probleme. Zum Glück kenne ich in der Läufer-Community auf Mastodon (#mastorunners und #Running sind die Hashtags, die in der Regel schnell weiterhelfen) eine ganze Reihe von Coros-Spezialisten, mit deren Hilfe ich in der Regel binnen weniger Minuten Tipps bekam und mich dann passend einrichten konnte.

Die Akku-Laufzeit der Apex 4 ist beträchtlich: Beim ersten Einrichten hatte die Uhr 71% Akku, von da aus hielt sie ohne weitere Ladung noch sechs Tage, dann war sie unter 10% gesunken, also lud ich sie auf. Von da an hielt sie volle zehn Tage, bis ich sie zum zweiten Mal auflud (wieder bei ca. 9%). Aktuell bin ich bei diesem dritten Zyklus noch bei ca. 55%. Und das bei täglich ca. 23-42 km Laufen, mehreren Fahrten mit dem Fahrrad und ca. 15 Minuten Seilspringen.

Zum Vergleich mit meiner vorigen Uhr, der Apple Watch Ultra 3: Tatsächlich schaffte sie schon gut 25-30 Stunden Akku-Laufzeit, aber halt immer zu wenig für zwei volle Tage und etwas zu viel für nur einen Tag. Selbst mit sehr vielen Trainings war sie an einem Tag nicht leer zu bekommen – an vielen Tagen sorgte das Akku-Management dann dafür, dass dieser nur auf bis zu 80% geladen wurde. Das zeigt, wie seltsam dimensioniert der Akku ist. Entweder hätte man ihn gleich auf mindestens 48 Stunden auslegen sollen, oder die üblichen 24 Stunden hätten genügt. So war das zwar ein netter Marketing-Gag, aber nicht weiter hilfreich.

Zurück zur Apex 4: Gerade in Kombination mit dem Herzfrequenz-Armband und den Pods 2-Sensoren am Schuh werden die Daten meiner Läufe und anderer Trainings gut erfasst und in der Coros-App übersichtlich dargestellt. Schön ist die große Auswahl an Export-Möglichkeiten, die die App bereitstellt.

Das ist die Art und Weise, in der alle Läufe zuerst einmal auf dem Display angezeigt werden. Selbstverständlich kann ich mir diese Übersicht abspeichern. Aber es geht eben auch noch etwas schicker, indem ich beispielsweise Fotos, die ich auf dem Lauf aufgenommen habe, als Hintergrund für die Trainingsdaten verwende:

Schon schick. Auch bei Trainings, die keine GPS-Daten generieren, wie z.B. das Seilspringen, wird eine ansprechende Grafik erzeugt, die die Anzahl der Sprünge zeigt:

Noch ein wirklich schönes Feature ist ein Video-Flyover eines Laufs. Dieser Video-Export stammt vom 14. Mai, als ich meinen ersten Marathon mit der Apex 4 gelaufen bin.

Zum eigentlichen Fazit: Vor dem Wechsel habe ich nicht explizit gelitten unter der Apple Watch Ultra 3, denn sie ist eine solide Smartwatch. Das Erlebnis mit der Entkopplung war ärgerlich, wäre allein aber kein Anlass gewesen, einen Systemwechsel durchzuführen. Doch ich bin froh, den Wechsel zu Coros und hier insbesondere zur Apex 4 vollzogen zu haben. Mein Alltag hat sich dadurch kaum verändert, die Trainings verlaufen etwas stressfreier. Und die Exportmöglichkeiten gefallen mir sehr gut. Alles in allem bin ich zufrieden.


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