Und da war’s auch schon geschehen: Am Montag Nachmittag lieferte UPS meine Coros Apex 4, den Herzfrequenz-Sensor und den Pods 2-Sensor, der an die Schuhe geclipst wird. Am Dienstag lief ich dann noch den ganzen Tag mit beiden Uhren herum – am linken Handgelenk die neue, am rechten die „alte“. Doch das war unglaublich lästig (noch dazu sieht es dermaßen protzig und übertrieben aus, dass ich am liebsten vor Scham im Boden versunken wäre), also verzichtete ich ab Mittwoch einfach auf die Apple Watch.
Beim ersten Einrichten der Coros Apex 4 war sie zu 71 Prozent geladen. Ich trage sie durchgehend seit Montag (ca. 16:30 oder 17:00 Uhr), der Akku ist gerade jetzt beim Schreiben bei 17 Prozent. Das erste Aufladen steht immer noch aus. Das ist beeindruckend, denn die Apple Watch kam jeden Abend zumindest kurz auf das Ladegerät. Das hat mich nie gestört – und ich muss auch sagen, dass die Helligkeit des Apple Watch-Displays schlicht exzellent ist: Einen Energiesparmodus braucht sie nicht, da sie nach spätestens 36 Stunden aufgeladen werden muss.
Die Apex 4 dimmt im Gegensatz zur Apple Watch das Display ziemlich schnell herunter – außer beim Training, da bleibt es stets gut lesbar. Aber es ist in der Regel noch hell genug, um die Uhrzeit lesen zu können. Und falls es in der Umgebung zu hell sein sollte, drückt man halt kurz auf den oberen rechten Knopf, um die volle Helligkeit zu aktivieren. Ich komme damit gut klar.

Beim Laufen fällt die Apex 4 mir darin positiv auf, dass sie mich nicht mit Informationen überflutet. Sobald ein Kilometer voll ist, piepst und vibriert sie kurz – interessiert es mich, kann ich hinsehen, interessiert es mich nicht, lasse ich es. Das ist schön schlicht.
Die Software, also die Coros App auf dem iPhone, liefert unglaublich viele Daten – ähnlich der Apple Fitness-App. Doch ist die Darstellung schön übersichtlich gemacht, alle wichtigen Informationen kommen gleich auf dem ersten Bildschirm in den Blick, weitere Informationen (Pace-Unterteilungen für alle Kilometer, Schrittlänge, Schritthöhe etc.) findet man dann weiter unten.

Wie man sehen kann: Alle wichtigen Informationen sind auf einer Seite vorhanden und sogar noch mit der Karte kombiniert. Sehr schick. Und ja, das war ein eher zügiger Lauf heute, dafür natürlich auch anstrengend und mit einer hohen Herzfrequenz. Geplant hatte ich das nicht, aber als ich schon beim ersten Kilometer unter 5:00/km landete, dachte ich mir, dass ich ja mal etwas „auf die Tube drücken“ könne…
Bei den üblichen Morgenläufen (von 3:30/40 bis 5:30/40 Uhr) ist es in der Regel zu dunkel für schöne Fotos, daher kann ich diese eine Funktion der Coros-App kaum nutzen, heute aber bin ich bei Tag unterwegs gewesen und musste das Feature dann ausprobieren:

Dafür sucht man sich in der Coros-App eines von mehreren vorgefertigten Templates aus, wählt ein Foto und lässt das gemeinsam exportieren. So kann man die Eckdaten des Laufs mit einem Foto aus dem Lauf in einem Bild vereinen. Ebenfalls sehr schick. Hier noch das originale Panorama, das ich heute aufgenommen habe:

Nach dem Laufen kommt das Seilspringen. Auch hier ist neben der Uhr die Coros-App ein guter Begleiter, noch dazu lasse ich den Herzfrequenzsensor am Oberarm, um auch hier möglichst exakte Daten abgreifen zu können. Mein Ziel sind ca. 2.000 Sprünge/Tag, das dauert in der Regel ganz grob 15 Minuten. Heute kamen sogar ein paar mehr heraus:

Noch stehe ich ziemlich am Anfang der Coros-Reise, vermutlich entdecke ich in den kommenden Wochen und Monaten noch so einige neue Funktionen. Derzeit bin ich zufrieden und sehe den Systemwechsel als abgeschlossen an.

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