Umwege erhöhen die Ortskenntnis…

Am vergangenen Wochenende waren wir bei den Schwiegereltern in der Gegend von Eichstätt. Dort habe ich meine drei oder vier Standardstrecken, bei denen ich ziemlich genau weiß, bei wie vielen Kilometern ich am Ende ungefähr herauskomme (und wie lange ich dafür brauche).

Am Sonntag früh testete ich an einer Stelle eine andere Abzweigung – eigentlich wollte ich nur einen relativ steilen Anstieg aus dem Kindertal (oder Kindstal? – ich kann es mir wirklich nicht merken…) in Richtung Ochsenfeld vermeiden. Doch die Abzweigung in Richtung Ochsenfeld oder Biesenhard, die ich erwartet hatte, kam und kam nicht. Irgendwann merkte ich, dass das wohl auch nichts mehr werden würde. Zu dem Zeitpunkt war ich schon auf dem Weg nach Wellheim – also ein ganzes Stück in die falsche Richtung.

Screenshot aus der Fitness-App von Apple

Langer Rede kurzer Sinn: Am Ende kamen fünf bis sechs Kilometer mehr heraus als geplant. Eigentlich halte ich mich in diesem Jahr ja sehr an mein selbst gestecktes Ziel, maximal einen Halbmarathon pro Tag zu laufen. Aktuell habe ich eine Standard-Strecke, die fast exakt 22 km lang ist. Damit bin ich zufrieden, mehr muss es nicht sein. Doch bei diesem Lauf eskalierte es dann ein wenig, sodass ich am Ende bei mehr als 27 Kilometern landete…

Der große Lichtblick waren ein paar sehr schöne Ausblicke, an denen sowohl die Aussicht an sich als auch der morgendliche Nebel ihren Anteil hatten. So zum Beispiel auch der Blick auf den Ort Biesenhard:

Wie bei den meisten Panorama-Fotos ist die Perspektive hier leicht verzerrt, aber die Stimmung kommt gut rüber. Das Bild allein hat mich locker für die paar extra Kilometer entschädigt.

Am überraschendsten war für mich das Lauftempo, denn im Schnitt laufe ich derzeit nicht besonders flink, eher so um die 5:20-5:35 Minuten pro Kilometer. Doch hier „flutschte“ es ziemlich gut – ich hatte insgesamt drei oder vier Kilometer mit einem Pace von unter 5:00, was nicht so oft vorkommt…

Screenshot aus der Fitness-App von Apple

Fazit: Ein überraschend langer Lauf, der aber recht zügig ablief und erstaunlich viel Spaß machte. Mit dem Hörbuch kam ich natürlich sehr gut voran, also eine Win-Win-Situation…


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