4.000+ Kilometer und ein Pausentag

Mittlerweile habe ich die 4.000 Kilometer-Marke für das Jahr 2026 überschritten, das war abzusehen, keine große Überraschung an dieser Front.

Gleichzeitig lief (und läuft immer noch) das mündliche Abitur an unserer Schule. Obwohl mein Kollege und ich diesen Job als Oberstufenberater schon seit gut zehn Jahren zusammen machen, ist es jedes Jahr ein bisschen anders. In diesem Jahr hatten wir erstmals gleich vier erkrankte Schüler:Innen, sodass viel Organisationsarbeit für die Nachtermine fällig wurde.

Gut, das Ergebnis ist, dass die Zeit an der Schule jeden Tag etwas länger wurde – von morgens um spätestens 7:00 Uhr (Herrichten der Räume, Aushängen der Listen, Verteilen der Aufsichtspläne, Ausgabe der Protokollzettel an die Aufsicht, Bereitstellen der Aufgaben etc.) bis mindestens 15:00 Uhr.

Parallel dazu gab es auch noch einen privaten Anwaltstermin, meine morgendlichen Läufe, eine abendliche Probe und dergleichen. Trompete üben muss auch sein, also füllen sich die Tage wahnsinnig schnell.

Am Freitag Morgen war es dann soweit: Von der OJO-Probe mit anschließendem gemütlichen Beisammensein in Ellwangen kam ich erst kurz vor 23:00 Uhr nach Hause zurück. Der Wecker klingelte um 2:25 Uhr, ich schaffte das Aufstehen, zog mich um und machte mich an das übliche Aufwärmprogramm. Dabei schlief ich dann dreimal hintereinander während der Übungen ein. Das war das Signal: Zurück ins Bett. Also gab es – mehr oder weniger freiwillig – einen Pausentag.

Screenshot aus der Fitness Totals App

Von Freitag auf Samstag und dann noch auf Sonntag gönnte ich mir jeweils ausreichend Schlaf, sodass ich heute früh einen wirklich flinken Lauf hinlegen konnte:

Bergauf begegnete ich an einem ca. 750 Meter langen Anstieg einem Mountainbiker, der sich (ohne elektrische Unterstützung) den Berg hinauf quälte. Ich überholte ihn und blieb den gesamten Weg vorne – normalerweise bin ich froh, diesen Kilometer mit einem Pace von 5:49-5:59 zu absolvieren. Heute schaffte ich ihn in 5:11 – yay! Der Pausentag war also nicht umsonst gewesen.


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