Beim Aufwachen heute früh – kurz nach sechs Uhr, es sind ja Ferien, also kann ich lange ausschlafen – ging der erste Blick aus dem Fenster auf das nachbarliche Dach in direkter Sichtlinie: Alles weiß. Mäh, nicht gut!
Um Missverständnisse zu vermeiden: Winter ist schön, Winter ist gut, aber irgendwann reicht es halt auch wieder. Und dieser Winter war schon sehr schneereich auf der Ostalb. Außerdem war der März teilweise schon recht warm, was natürlich die Hoffnung wachsen ließ, es bliebe nun so. Doch – leider – weit gefehlt, denn schon seit Tagen schneit es immer wieder (meist bleibt halt nicht viel liegen), außerdem sind die Temperaturen zumindest nachts ganz nah am Gefrierpunkt, teilweise sogar darunter. Das fühlt sich (zu) sehr nach Winter an.
Glücklicherweise waren heute die Brooks-Laufschuhe mit der Gravel-Sohle (so habe ich mir beim Kauf erzählen lassen) dran, die haben einen ordentlichen Grip und auch ein gutes und deutliches Profil, sodass ich mich damit auch bei Schnee hinauswage.

Und tatsächlich, auf dem Braunenberg lagen gut 2-3 Zentimeter Schnee, auch wenn die Waldwirtschaftswege weitgehend frei waren. Laufen war kein Problem, es war nirgends rutschig, aber der Nebel war ganz schön dicht.

Alles in allem kann ich mich nicht beschweren, der Lauf wurde von Kommissar Dupin (Hörbuch) begleitet, das hat mich sehr gut unterhalten. Noch dazu war das Tempo für Matsch und Schnee ganz in Ordnung, ein paar Kilometer schaffte ich selbst unter diesen Bedingungen in unter 5:00/km – ich bin zufrieden.

Die Wetter-App lässt hoffen, dass es ab morgen allmählich wieder aufwärts geht. Da hätte ich nun wirklich nichts einzuwenden. Die Zeit für den Frühling ist gekommen.

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