Haha! Gestern lag am Morgen eine kleine, aber feine Puderschicht aus frischem Schnee auf der Ostalb. Das konnte mich nicht abhalten, die gerade einmal einen Tag zuvor wiederentdeckte Strecke – dieses Mal anders herum – gleich wieder zu laufen.

Aus der Vogelperspektive dürfte kein nennenswerter Unterschied zu erkennen sein, die Strecke fühlt sich aber komplett anders an, wenn man sie auf der alten Eisenbahn-Trasse hinauf und auf dem Waldwirtschaftsweg hinab läuft.

Hier werfe ich einen Blick fast genau auf die Stelle, von der aus ich – natürlich unten auf der alten Schättere-Trasse (das Foto entstand auf dem Rückweg, also vom Waldwirtschaftsweg aus) – beim vorherigen Lauf die Fotos geschossen hatte (da noch ohne Schnee).

Da auf der alten Trasse die Steigung gleichmäßig und nicht allzu schwer ist, kam ich insgesamt auf ein deutlich höheres Tempo. Und das trotz des gefallenen Schnees, der natürlich hier und da für einen etwas erhöhten Rutschfaktor sorgte (allerdings nie in einem nennenswerten oder gefährlichen Ausmaß).

Die schlimmste Steigung auf dieser ganzen Strecke ist der Übergang über diesen Buckel, denn die Eisenbahn durfte früher durch diesen Tunnel fahren. Doch der ist seit Jahrzehnten für die Fledermäuse reserviert (und ich gönne es ihnen), also müssen Mountainbiker, Wanderer und Läufer ein paar Meter versetzt recht steil hinauf kraxeln…

Auf dem Rückweg habe ich eine Alternativroute gewählt, einerseits zur Abwechslung, andererseits erspare ich mir den bei Schnee doch etwas unangenehmen Abstieg neben dem Fledermaustunnel. Hinauf ist das kein Problem, hinab vermeide ich die Strecke lieber – dafür gibt’s nur 200-300 Meter den Hang hinauf versetzt diese schöne Alternative.
Also: Diese Strecke ist auch bei Schneefall ein echter Hingucker, in der richtigen Laufrichtung kann man sich da auf die angenehmste Weise über die Ostalb bewegen.
P.S.: Heute früh lagen dann eher 5-8 cm frischen Schnees (und der war sehr, sehr matschig), trotzdem probierte ich die Strecke gleich wieder aus. Und wieder war sie angenehm zu laufen (wenn auch deutlich langsamer, aber das lag am Schnee, nicht an der Strecke). Nun ja, vielleicht habe ich eine neue Lieblingsroute entdeckt…

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