Pac-Man, das Brettspiel

Grundsätzlich kann ich nicht von mir behaupten, der große Karten- oder Brettspiel-Fan zu sein. Hin und wieder jedoch packt es mich, dann kann ich mich begeistern für eine Runde What Do You Meme?, Poesie für Neandertaler, Shit Happens oder – und damit komme ich zum heutigen Thema – Pac-Man in der Brettspiel-Variante.

Mit meiner Frau, unserer Großen und mir sind es schon drei Nerds in der Familie, also ist uns Pac-Man schon immer ein Begriff gewesen. Kurz vor Weihnachten entdeckte ich dann bei einem größeren Online-Versandhandel das Brettspiel zu Pac-Man. Relativ kurz entschlossen langte ich zu, doch bis zum ersten Spielen verging erst einmal sehr viel Zeit, denn eine unserer Töchter war da schon im Ausland, die andere fuhr kurz danach ins Ausland – und beide sind noch fort.

Immerhin, Anfang März waren wir bei den Schwiegerleuten in der Nähe von Eichstätt, da kamen einige Teile der Verwandtschaft zusammen. Also fanden sich genügend Mitspieler, sodass wir ein paar Runden zocken konnten.

Und ich kann sagen: Das Spiel macht Spaß, zumindest solange man auf Zack ist. Sobald einer der Spieler „pennt“, wird es langweilig, denn der Reiz liegt in der Geschwindigkeit. Die Anzahl der Zugoptionen ist für jede Figur und Situation genau geregelt, glücklicherweise ist es nicht kompliziert. Am Tisch befanden sich mit mir auch ein Kind unter zehn Jahren, eines knapp darüber, beide fanden sich problemlos zurecht.

Wer also ebenfalls zu den Nerd-Kreisen zählt und diesem Klassiker der Computerspiele in der Brettspiel-Variante etwas abgewinnen kann, der sollte ruhig mal einen Blick auf das Spiel werfen. Die Verarbeitung ist sehr solide, die Figuren sehr ansprechend gemacht, die Regeln einfach genug, um dem Spaß nicht im Wege zu stehen. Alles in allem ein echt gelungenes Brettspiel.


Beitrag veröffentlicht

in

,

von

Schlagwörter:

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert