{"id":473,"date":"2026-08-03T11:00:45","date_gmt":"2026-08-03T11:00:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sebastianhahn.de\/?p=473"},"modified":"2026-08-03T11:09:59","modified_gmt":"2026-08-03T11:09:59","slug":"5-jahre-und-eine-neue-perspektive","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sebastianhahn.de\/?p=473","title":{"rendered":"5 Jahre und eine neue Perspektive"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seit etwas mehr als f\u00fcnf Jahren laufe ich t\u00e4glich mindestens einen Halbmarathon. Ausnahmen gab es wenige: Krankheit (insgesamt vielleicht 8-10 Tage), Verletzungen (ca. 2-3 Wochen), Urlaub (2 Wochen) \u2013 ansonsten mindestens 21,1 km\/Tag, in der Regel deutlich mehr.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In den Sommerferien 2021 waren wir als Familie in M\u00fcnchen in der Jugendherberge, da schrieb ich an Oliver Giers von der Schw\u00e4bischen Post, dass ich die 5.000 Kilometer schon voll h\u00e4tte. Binnen einer Woche war daraus der Plan entstanden, einen Zeitungsartikel \u00fcber mich zu machen. Und es gab sogar noch ein YouTube-Video, auf das ich bis heute immer wieder von Kolleg:Innen und Sch\u00fcler:Innen angesprochen werde:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Der Marathon-Mann von der Ostalb - Der Aalener Sebastan Hahn l\u00e4uft t\u00e4glich einen Halbmarathon.\" width=\"500\" height=\"281\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/2XlbVx6rvCw?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gut, aber nun sind schon mehr als f\u00fcnf Jahre vergangen, statt damals 45 Jahre bin ich nun fast 51 Jahre alt. Diesen Unterschied sp\u00fcre ich schon. Noch dazu frisst das Laufen in diesem Umfang schon einiges an Zeit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aktuell stehe ich an Arbeitstagen um ca. 2:30 Uhr auf, mache mich fertig, w\u00e4rme mich auf, laufe dann von ca. 3:30 bis 5:45\/50 Uhr. Dann geht&#8217;s ab in die Dusche und dann in die Schule. Dieses System funktioniert ziemlich gut, hat aber halt auch zwei gewaltige Pferdef\u00fc\u00dfe: Ab sp\u00e4testens dem fr\u00fchen Nachmittag werde ich krass m\u00fcde (zwei Stunden und 15-20 Minuten volle Power beim Laufen in Kombination mit dem fr\u00fchen Aufstehen) und diese gut zweieinhalb bis drei Stunden (Laufen &amp; Aufw\u00e4rmen) fehlen mir im restlichen Tag.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Daher halte ich es f\u00fcr angemessen, jetzt etwas zu \u00e4ndern. Am 27. September laufe ich noch einmal ein offizielles Rennen: Den Einstein Marathon in Ulm, also die vollen 42,2 km. In den zwei Wochen davor soll ich ja sowieso reduzieren, um frisch und erholt in den langen Lauf zu starten. Das trifft sich gut. Mein Ziel f\u00fcr den Lauf sind drei Stunden und 20 Minuten. Das ist ziemlich realistisch, denn bei dem Wettbewerb ist viel Adrenalin im Spiel, das pusht ordentlich, noch dazu ist es in Ulm im Vergleich zu hier seeehr flach (hier bin ich vor ein paar Wochen einen vollen Marathon mit drei Stunden und 25 Minuten gelaufen, dabei kamen aber gut 500 H\u00f6henmeter zusammen).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was aber kommt dann? Das BESTE am t\u00e4glichen Laufen ist, dass es keine Diskussion (gemeint ist \u201eintern\u201c, mit anderen diskutiere ich dar\u00fcber ja nicht) gibt, ich laufe auf jeden Fall. Aber mein Plan ist bestechend einfach: Ich wechsle auf ein Zeitmodell. Statt einer festen Strecke laufe ich einfach mit einem Alarm, der mich zur Halbzeit zum Umdrehen bringt, dann geht&#8217;s wieder zur\u00fcck. Und dann suche ich mir nach anstehendem Tagespensum aus, ob es 60 oder 90 Minuten werden. An den Wochenenden werden sich selbstverst\u00e4ndlich auch einmal l\u00e4ngere L\u00e4ufe ergeben. Aber eben nicht mehr zwangsweise, aus dem Gef\u00fchl einer Pseudo-Verpflichtung heraus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich finde diesen Plan ziemlich super \u2013 und ich freue mich sehr darauf, einfach mal wieder eine Stellschraube an meinem eigenen Leben zu ver\u00e4ndern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit etwas mehr als f\u00fcnf Jahren laufe ich t\u00e4glich mindestens einen Halbmarathon. Ausnahmen gab es wenige: Krankheit (insgesamt vielleicht 8-10 Tage), Verletzungen (ca. 2-3 Wochen), Urlaub (2 Wochen) \u2013 ansonsten mindestens 21,1 km\/Tag, in der Regel deutlich mehr. 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